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Zum Ablauf

Die meistgestellte Frage ist es, wie ein Coaching ablaufe.

Und doch lässt sie sich nicht so einfach beantworten. Denn jedes Coaching gestaltet sich aufgrund der Einzigartigkeit der Beteiligten individuell. 

In all der Einmaligkeit finden sich dennoch Bausteine, die aufeinander aufbauen.

Vertrauen in mich als Ihre Coach, Vertrauen in die Methoden, Klärung Ihrer Wünsche und Vorstellungen, Definition Ihres Zieles, Reflektion Ihres Standortes, Ihrer Ressourcen und Aufdecken möglicher Hindernisse, um durch das viele Wertvolle, das Sie bereits mitbringen, gepaart mit Ihren Wünschen und Zielen, Ihren Weg zu gestalten. 

Hierfür kommen wir tiefer ins Gespräch. Dabei setze ich neben den Methoden die zugehörigen Coachingwerkzeuge wie „Bodenanker“, Aufsteller, Körperarbeit (nach der Erkenntnis zeitgemäßer, weltweit anerkannter Psychologen und Therapeuten: „Reden reicht nicht“) und visuelle wie Hypnosystemik ein.

Finden Sie hier mehr zu den Methoden und meinem Profil als Coach.

Ebenso individuell und einmalig wie jedes Coaching, ist auch die Dauer eines Coachings. 

Eine Sitzung an sich kann, je nach Thema und Konstitution, 1 – 2 Stunden dauern. Die meisten Klienten bevorzugen bei einem Coaching in den Coaching-Lounge-Räumen 1,5 Stunden pro Sitzung. Via Online-Video ist eine Länge von 1 Stunde anzuraten. 

Auch dies ist sehr unterschiedlich. Manches Thema kann bereits nach einer Sitzung geklärt sein. Bei anderen Zielen kann eine mehrstündige Begleitung sinnvoll sein. Diese Entscheidung obliegt selbstverständlich Ihnen. Ein guter Indikator kann sein, wenn Sie erkennen: „Ja, das ist das, was mich nun weiterbringt, mit dem ich alleine weitergehen kann, von dem ich weiß, dass ich nun auf dem richtigen Weg bin und auf dem gewünschten Weg, in der anvisierten Situation gut für mich selbst sorgen kann." Dann haben wir das Ziel das Coachings erreicht.

So viele Unterschiede gibt es im Privatcoaching gar nicht. Der Ablauf, die Methoden sind oft ähnlich, wenn nicht gar gleich. Der erste, hauptsächliche Unterschied liegt darin, dass sich für ein Privatcoaching Menschen entscheiden, die keine „klinischen“ Symptome haben, wie z. B. eine Suchterkrankung oder eine Depression. 

Im Privatcoaching geht es demgegenüber um „alltägliche“ Herausforderungen wie Konflikte, Beziehungsherausforderungen, Treffen von Entscheidungen, Sinnsuche, Krisen u. v. m..

Der zweite Unterschied zur Psychotherapie liegt darin, dass die Kosten für ein Privatcoaching von keiner Krankenkasse oder -versicherung übernommen werden.

Die Gemeinsamkeiten finden sich zu einem großen Teil im Leitfaden der Gespräche. Zu Beginn erörtern wir Ihre gegenwärtige Situation, das Thema, das Sie zu mir geführt hat, um anschließend Ihr Wunschziel zu erarbeiten.

Nach dem Sichtbarmachen der Differenz zwischen Problem und Lösung, bzw.  Ausgangssituation und Ziel machen wir uns gemeinsam auf den Weg zu Ihrem angestrebten Ergebnis. Wir finden heraus, wo Ihre Ressourcen sind, wie Sie Ihre Stärken noch besser nutzen können, verknüpfen diese mit zukünftigen Ereignissen. So können Sie Ihre wertvollen Stärken im richtigen Moment, an der richtigen Stelle für sich nutzen. 

Das Privatcoaching unterscheidet sich vornehmlich darin, dass in einem Coaching der Ablauf keiner streng vorgegebenen Struktur folgt wie bei einer Mediation. Natürlich kommen grundlegende Methoden, in denen ich fundiert ausgebildet bin, in unseren Gesprächen zum Einsatz. Doch eine Mediation, wie ich Sie – ebenso grundlegend ausgebildet – anbiete, folgt sehr strengen Regeln, um die Ruhe und die besonnene Führung in aufgeregten Systemen so gut wie möglich garantieren zu können.

Meine Ausbildung zur Mediatorin habe ich am Heidelberger Institut für Mediation (HIM) unter den Leitern und Begründern Liz Ripke und Prof. Dr. Reiner Bastine (Universität Heidelberg) abgeschlossen. Das HIM hat für den Ablauf der Mediation ein Schaubild eingeführt, das den Ablauf einer Mediation nach den Grundsätzen des Heidelberger Instituts für Mediation, wie ich finde, sehr gut veranschaulicht:

Die nicht so gute Nachricht zuerst: Eine Mediation kann nur allumfassend erfolgreich sein, wenn alle in den Konflikt involvierten Personen sich an dem Mediationsprozess beteiligen. 

Nun die gute Nachricht: Wenn sich – oft zu Beginn der Mediation – aufgrund der Sorge Einzelner, den anderen persönlich begegnen zu müssen, nicht alle an einen Tisch setzen möchten, gibt es zwei Möglichkeiten: 

Zum einen, mit vorangehenden Einzelcoachings – unter strikter Einhaltung aller Coachinggrundsätze – erste Hindernisse aus dem Weg zu räumen und das Selbstvertrauen zu entwickeln, dem Gesprächspartner zu begegnen.

Sollte auch dieser Punkt nicht in aller Beteiligten Möglichkeit liegen, kann die Lösung eines Konflikte auch in einem Einzelcoaching in Betracht gezogen werden. Dabei haben Sie die Chance, für sich eine innere mentale Stärke mit Selbstvertrauen aufzubauen, die Situation systemisch zu reflektieren und die Lasten des Konfliktes für sich loszulassen.